Einladung zum Seminar „Strafverteidigung, Gestapo und politische Justiz in der NS-Zeit“ am 28.09.2019 um 10 Uhr

Im Rahmen der offenen Bildungsangebote bietet das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ in Berlin am 28. September 2019 von 10 bis 15 Uhr ein Fachseminar zur Anwaltsgeschichte an. Dazu möchten die Stiftung Topographie des Terrors Sie als Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sehr herzlich einladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Strafverteidigung, Gestapo und politische Justiz in der NS-Zeit

am Samstag, 28. September 2019, 10 bis 15 Uhr

Thema

Im NS-System war der justizförmige Verfolgungsapparat integraler Bestandteil der Herrschaft. Wie arbeitete man als Rechtsbeistand in einer weitgehend willfährigen Justiz? Nach der ersten Welle des Terrors und frühen Berufsverboten flohen viele Anwält/innen und/oder mussten sich einen anderen Beruf suchen. Bei denen, die weiter arbeiten konnten, gab es unterschiedliche Reaktionen, von der Anpassung bis hin zur aktiven Arbeit in Widerstandsgruppen. Besonders interessant ist die Frage, welche Handlungsspielräume Rechtsanwält/innen bei ihrer eigentlichen Berufsausübung vor Gericht hatten. Das Seminar richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte mit historischem Interesse, die mehr über die Geschichte ihres Berufs erfahren wollen.

 

Referent

Leiter des Seminars ist Ralf Oberndörfer. Er ist Volljurist und freiberuflicher Rechtshistoriker. Seit vielen Jahren leitet er Veranstaltungen zur Justiz- und Zeitgeschichte.

 

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis zum 20. September 2019 möglich unter ralf.oberndoerfer@histox.de

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.topographie.de/seminare/

 

Veranstaltungsort:

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin (Seminarraum im Untergeschoss)

U2 Potsdamer Platz, U6 Kochstraße