Einladung Sachverständigentag 2018

Mittwoch, 28. November 2018, 16:00 bis ca. 18:30 Uhr
Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg

Auch in diesem Jahr laden die IHK Schleswig-Holstein und die Handelskammer Hamburg gemeinsam zum Sachverständigentag ein. Das Thema:

„Sachverständige – Rechtsanwälte – Gericht: Ein Bermuda-Dreieck?“

Während beim Sachverständigentag 2017 die Kommunikation zwischen Sachverständigen und Justiz im Mittelpunkt stand, wird in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der „3. Partei“ – der Anwaltschaft – betrachtet.
Nach einem kurzen Impulsreferat durch Rechtsanwalt und Notar Christian Brunssen, Brennecke et Collegen Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB, 28832 Achim, folgt eine Gesprächsrunde mit

Tilman Ickes, Vorsitzender Richter am Landgericht Lübeck
Dipl.-Ing. Rüdiger Kosemund, öffentlich bestellter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden
Joseph Scharfenberger, IHK zu Lübeck und
Christian Brunssen, Rechtsanwalt

Moderation: Petra Vogt, Pressesprecherin der IHK Flensburg.

Nutzen Sie im Anschluss die Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei einem Imbiss.
Bitte nutzen Sie den nachstehenden Antwortbogen für Ihre verbindliche Anmeldung.

Anmeldebogen

Politische Bildung: „Demokraten fallen nicht vom Himmel“ – Einladung zur Podiumsdiskussion der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer am 29.11.2018 in Kiel

Demokratie muss von Kindesbeinen an gelernt werden, ein Verständnis für politische Sachverhalte ist niemandem angeboren. Um jungen Menschen ein demokratisches Bewusstsein beizubringen und politisch zu sozialisieren, ist unter anderem die Institution Schule gefragt. Die kritische Auseinandersetzung mit Parteien und ihren Inhalten soll und muss in den Schulen stattfinden. Schüler sollen dort auch lernen, wie sich Konflikte untereinander demokratisch regeln lassen und wie unterschiedliche Interessen zu einem Ausgleich gebracht werden können. Aber wie kann das am besten gelingen?

Weit auseinander gehen auch die Meinungen zum Diskurs mit den Neuen Rechten und zum Umgang mit antidemokratischen Tendenzen: Wie kann dieser sinnvoll geführt werden oder wird und wurde den Antidemokraten bereits eine zu große Bühne gegeben? Was genau heißt es, sich demokratisch zu engagieren? Wie genau kann ich mich aktiv als Bürger beteiligen und politisch partizipieren, um nicht als Protestwähler zu enden?

Über diese und weitere Fragen diskutieren auf Einladung der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer

 

am 29.11.2018 um 18 Uhr

im Kieler Landtag,

Schleswig-Holstein Saal,

Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

 

Kurt Edler, Lehrer, im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik, einer der Gründungsväter der Hamburger Grünen

 

Christoph Giesa, Publizist, Autor „Gefährliche Bürger: Die neue Rechte greift nach der Mitte“

 

Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein

 

Dr. Philipp-Christian Wachs, Geschäftsführender Vorstand Haus Rissen Hamburg, Institut für Internationale Politik und Wirtschaft

 

Moderation: Burkhard Plemper

 

Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung bei:

AzetPR
Daniela Listing
Telefon: 040/41 32 70-12, Fax: 040/41 32 70-70
listing@azetpr.com, www.azetpr.com

 

Aufruf zur Weihnachtsspende 2018 – Solidarität innerhalb der Anwaltschaft

Im Jahr 2017 gingen bei der Hülfskasse aufgrund der großen bundesweiten Hilfsbereitschaft Spenden in Höhe von insgesamt rund 204.500 Euro ein. Hierdurch konnten 186 bedürftige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie deren Familien mit einer Spende zu Weihnachten bedacht werden. Im Namen der Unterstützten danken wir allen Kolleginnen und Kollegen herzlich für ihre Solidarität.

Beispielsweise unterstützten wir die Witwe und die drei hinterbliebenen Kinder eines Rechtsanwalts. Mithilfe der Weihnachtsspende konnte die Mutter unter anderem die teure, aber dringend notwendige Zahnbehandlung ihrer Tochter finanzieren.

Bitte spenden Sie auch in diesem Jahr für Ihre hilfsbedürftigen Kolleginnen, Kollegen und deren Angehörige!

Und – sollte Ihnen im Kollegenkreis ein Notfall bekannt werden oder Sie selbst betroffen sein: Bitte nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Unser karitativer Verein unterstützt nicht nur in den vier Mitgliedskammerbezirken beim Bundes­gerichtshof, Braunschweig, Hamburg und Schleswig-Holstein, sondern auch in den weiteren 24 Kammerbezirken.

Spendenkonto:

Deutsche Bank Hamburg
IBAN:   DE45 2007 0000 0030 9906 00
BIC: DEUT DEHH XXX

Die Spenden an die Hülfskasse sind steuerabzugsfähig.

Steuer-Nr.: 17/432/06459

Kontakt:
info@huelfskasse.de
www.huelfskasse.de
Kleine Johannisstraße 6
20457 Hamburg
Tel.: (040) 36 50 79
Fax: (040) 37 46 45
Facebook: www.facebook.com/huelfskasse

beA – Wiederinbetriebnahme am 03.09.2018

Zum Sondernewsletter der Bundesrechtsanwaltskammer zum beA vom 20.08.2018 gelangen Sie hier.

Die aktuellen Pressemitteilungen der BRAK zum beA finden Sie hier:

Presseerklärung der BRAK Nr. 23 v. 20.08.2018

Presseerklärung der BRAK Nr. 22 v. 08.08.2018

Presseerklärung der BRAK Nr. 21 v. 06.08.2018

Presseerklärung der BRAK Nr. 20 v. 03.07.2018

Erbrechtstag am 14.11.2018 in Schleswig

Anwälte und Steuerberater beantworten Fragen zum Erbrecht
Erbfolge selbst bestimmen

Noch immer kann sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dazu durchringen, ein Testament aufzusetzen. Der Rest vertraut auf die gesetzliche Erbfolge. Das kann mit enormen Risiken verbunden sein. Oft enden erbrechtliche Auseinandersetzungen vor Gericht und entzweien ganze Familien. Besonders Patchworkfamilien sollten ihren Nachlass gut durchdenken. Doch auch klassische Familien, kinderlose Paare, Singles oder Unternehmer sollten sich rechtzeitig um den „letzten Willen“ kümmern. Wie können Angehörige sinnvoll abgesichert werden? Was können Erblasser tun, um die Steuerlast möglichst gering zu halten?

Rechtsanwaltskammer, Notarkammer und die Steuerberaterkammer laden alle interessierten Bürger ein, um sich über typische Fallstricke beim Erben und Vererben zu informieren.

Die Veranstaltung findet statt am

Mittwoch, den 14.11.2018
von 18 bis ca. 20 Uhr
im Schloss Gottorf
Vortragssaal
Schlossinsel 1
24837 Schleswig

 

Der Eintritt ist frei!

Es referieren:

Rechtsanwalt und Notar Andreas Kühnelt, Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht
Die Grundzüge des Erbrechts

Rechtsanwalt und Notar Peter Steinbach, Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht
Enterben ist gar nicht so einfach / Streit vermeiden durch Mediation

Dipl.-Kfm. Peter Zimmert, Steuerberater, Vizepräsident der Steuerberaterkammer Schleswig-Holstein
Erbschaftssteuer sparen

Im Anschluss können die Besucher der Veranstaltung ihre Fragen stellen. Die Diskussion moderiert der Journalist Burkhard Plemper.

Kontakt: Daniela Listing, AzetPR, Presseagentur der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer. Bitte melden Sie sich telefonisch (040 / 413270-12) oder per Mail (listing@azetpr.com) an.

Neue Vorstandsmitglieder

Die Mitgliederversammlung der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer hat am 6. Juni 2018 Frau Kollegin Dr. Britta Specht aus Lübeck und Frau Kollegin Anja Cassel aus Neustadt in den Kammervorstand gewählt. Sie folgen dem ausgeschiedenen Vorstandsmitglied Herrn Kollegen Dr. Horst Schulz, Lübeck und dem verstorbenen Kollegen Franz Welbhoff, Oldenburg i.H., nach.

Informationen zur DSGVO für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

Bereits am 24.05.2016 ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Sie gilt ebenso wie das neue Bundesdatenschutzgesetz ab dem 25.05.2018. Auf ihrer Website hat die BRAK eine Reihe von Informationsmaterialien für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zum neuen Datenschutzrecht zusammengestellt, unter anderem eine Checkliste und häufig gestellte Fragen (FAQ).

Weiterführende Links:

BRAK-Website

Herb, BRAK-Mitt. 2017, 209

Mathis/Dreßler, BRAK-Magazin 2/2018, 16

Neue Hinweispflichten für Rechtsanwälte nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Verbraucher können künftig auf ein europaweit flächendeckendes Schlichtungsangebot zugreifen. Dafür wurde die Verordnung über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (Verordnung (EU) Nr.524/213; sog. ODR-Verordnung) und die Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (Richtlinie 2013/11/EU; sog. ADR-Richtlinie) erlassen. Diese wurde mit dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz in nationales Recht umgesetzt. Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) und ergänzend dazu die Verbraucherstreibeilegungs-Informationspflichtenverordnung (VSBInfoV) sind zum 01.04.2016 in Kraft getreten.

Für Rechtsanwälte bestehen aufgrund dieser europäischen und nationalen Neureglungen zur alternativen Streitbeilegung neue Hinweispflichten. So sind seit dem 09.01.2016 Rechtsanwälte verpflichtet, auf ihrer Homepage einen Link zur europäischen Onlinestreitbeilegungs-Plattform (OS-Plattform) vorzusehen und ihre E-Mail-Adresse anzugeben, wenn sie Online-Dienstverträge mit Verbrauchern schließen.

Ab 01.02.2017 müssen Rechtsanwälte auf ihrer Homepage oder in ihren AGB über die Möglichkeit der Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor der zuständigen Verbraucherstreitbeilegungsstelle – hier: Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft in Berlin – hinweisen.

 

Der Link zur OS-Plattform der EU lautet wie folgt: http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.