Terrorabwehr: Sicherheit versus Freiheit – Einladung zur Podiumsdiskussion der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer am 16.01.2018 in Kiel

Die Bedrohung durch Terrorismus hat dramatisch zugenommen. Mit jedem erneuten Anschlag wird der Ruf nach mehr Sicherheit lauter. Zugleich haben die NSU-Morde, der Fall Amri oder die Massenüberwachung durch Geheimdienste erhebliche Defizite in der deutschen und europäischen Sicherheitsarchitektur aufgezeigt. Angela Merkel betont auf Zeit-online, „Abfinden werden wir uns mit Terror nie. Wir wissen, dass wir wie viele andere Länder bedroht sind und tun alles in unserer Macht Stehende, um für die Bürger Sicherheit in Freiheit zu gewährleisten.“ Freiheit und Sicherheit sicherzustellen ist ein Balanceakt. Aber wie weit darf der Staat gehen? Wie ist um den Schutz unserer Grundrechte und der Menschenwürde bestellt? Ist Sicherheit nur um den Preis von massenhaften Freiheitseinschränkungen zu haben oder doch eher eine Frage gezielter und gut ausgestatteter Ermittlungsarbeit? Welche Einschränkungen der Freiheit muss der Einzelne hinnehmen, damit der Rechtsstaat seiner Schutzverantwortung nachkommt und dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung trägt?

 

Über diese und weitere Fragen diskutieren auf Einladung der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer

 

am 16.1.2018 um 18 Uhr
im Kieler Landtag,
Schleswig-Holstein Saal,
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

 

Burkhard Peters
MdL, Die Grünen, Arbeitsschwerpunkt Innen- und Rechtspolitik

 

Oliver Malchow
Kriminaloberrat, Bundesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei

 

Dr. Martin Kahl
Politikwissenschaftler am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

 

Henning Nebbe
Polizeidirektor Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

 

Moderation: Burkhard Plemper

 

Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung bei:

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Daniela Listing
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